Wohnen in Birkenfeld
Birkenfeld ist seit 1302 urkundlich belegt und war seit 1322 württembergisch. Mit der Enztalbahn kam 1868 der Bahnanschluss, danach prägten Schmuck- und Uhrenbetriebe, Metallverarbeitung und Galvanik den Ort. Aus älterer Zeit stehen das Alte Rathaus, ein Fachwerkbau von 1584, und in Gräfenhausen die Kelter von 1583 mit ihren alten Kelterbäumen. Auf der Gemarkung trifft das Pfinzhügelland mit Muschelkalk auf die bewaldeten Buntsandstein-Randplatten des Schwarzwalds; rund 770 der 1.904 Hektar sind Wald.
Der Hauptort ist nach dem Krieg bis an Pforzheim herangewachsen, zu ihm gehört auch der Wohnplatz Heimig. Gräfenhausen und Obernhausen sind ländlicher geblieben und liegen im Kirschengäu, wo im Frühjahr die Obstbäume nördlich und nordwestlich der Orte blühen. Arbeitsplätze bieten die Gewerbegebiete Oberes Enztal, Nord und West in Gräfenhausen sowie das mit Keltern betriebene Gebiet Dammfeld; Stratec und die Müller Gruppe haben in Birkenfeld ihren Sitz, die Gemeinde nennt rund 5.000 Arbeitsplätze. Für Sport und Kultur gibt es das Erlach-Stadion, die Schwarzwaldhalle und seit 1981 die Konzertreihe Musik aus Dresden.
Verkehr
Die Stadtbahn S6 zwischen Pforzheim und Bad Wildbad hält am Haltepunkt Birkenfeld (Württ); bis Pforzheim Hbf sind es laut Jahresfahrplan 2025 sieben Minuten, montags bis freitags fährt sie tagsüber alle 30 Minuten. Die Buslinien 716 und 718 verbinden Birkenfeld, Obernhausen und Gräfenhausen mit dem ZOB Pforzheim, ab Gräfenhausen Rathaus in rund 28 Minuten. Durch das Enztal führt die B 294, zur A 8 geht es über die Anschlussstelle Pforzheim-West.
Schulen
Die Ludwig-Uhland-Schule in der Kirchgartenstraße umfasst Grund-, Haupt- und Realschule, dazu kommen die Friedrich-Silcher-Schule und die Grundschule Gräfenhausen. Gymnasien gibt es in Neuenbürg und Pforzheim.