Wohnen in Sternenfels
Der Ort geht auf die Burg Sternenfels der Herren von Kürnbach zurück, die im 14. Jahrhundert an Württemberg kam und 1778 abgetragen wurde. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts prägten Steinabbau im Stubensandstein und die Herstellung von Scheuersand den Ort; um 1860 gab es rund 35 Sandmühlen, die letzte schloss 1935. Auf dem Schlossberg steht seit 1967 ein 14 m hoher Wasser- und Aussichtsturm, im Ort die Michaelskirche von 1751. Die Heilig-Kreuz-Kirche in Diefenbach erhielt 1621 ihre heutige Form nach Plänen von Heinrich Schickhardt.
Knapp die Hälfte der Gemarkung ist Wald (49,4 Prozent, Stand 2009). Durch das Gemeindegebiet verläuft die Wasserscheide zwischen Rhein und Neckar: In Sternenfels entspringt der Kraichbach, bei Diefenbach die Metter. Neue Wohnbauflächen entstehen im Hauptort (Rote Äcker) und am Ortsrand von Diefenbach (Am Falltor), Gewerbe liegt im Gewerbepark. Am Ort gibt es ein Freibad von 1939 und eine Mehrzweckhalle; 2021 zählte die Gemeinde 1.087 Einpendler.
Verkehr
Sternenfels hat keinen Bahnanschluss. Der Bus 702 fährt in 22 Minuten zum ZOB Mühlacker, von dort erreichen Sie Pforzheim Hbf insgesamt in 33 bis 40 Minuten und Stuttgart Hbf in 57 bis 66 Minuten; über Oberderdingen-Flehingen und die S 4 sind es rund 38 Minuten bis Bretten (Fahrplan September 2026). Die nächsten Anschlussstellen der A 8 sind Pforzheim-Ost und Pforzheim-Nord (Luftlinie rund 16 bis 18 km).
Schulen
Im Hauptort gibt es die Grundschule Sternenfels, in Diefenbach die staatlich anerkannte Freie Schule Diefenbach (Grund-, Haupt- und Realschule bis Klasse 10, nach der Pädagogik Rudolf Steiners). Das nächste Gymnasium ist das Salzach-Gymnasium im rund 6 km entfernten Maulbronn.