Wohnen in Friolzheim
Friolzheim wird um 1105 als Friolesheim erstmals genannt und kam 1461 durch Verkauf an das Kloster Hirsau. 1832 erhielt der Ort das Marktrecht, 1895 zerstörte ein Großbrand die Ortsmitte. Zu den Denkmalen zählen die Agapituskirche mit romanischen und gotischen Bauteilen, die Zehntscheuer von 1563, heute Kulturzentrum, und ein römischer Meilenstein aus dem Jahr 245. Im Südosten der Gemarkung liegt das 1987 ausgewiesene Naturschutzgebiet Tiefenbronner Seewiesen.
Nach 1945 wuchs Friolzheim mit den Baugebieten Lehen I bis V, Birkbusch, Brühl, Feld, Schelmenäcker, Wengert und Lüsse vor allem nach Norden und Osten. Schwerpunkte der Gewerbebetriebe sind Automotive, Logistik, Parkraummanagement und Holzwirtschaft; mit Mönsheim entwickelt Friolzheim den Gewerbepark Heckengäu. Weithin sichtbar ist der 47 Meter hohe Funkturm Friolzheimer Riese von 1997.
Verkehr
Friolzheim hat keinen Bahnhof. Die Buslinie 762 fährt von der Ortsmitte in 30 Minuten zum ZOB am Pforzheimer Hauptbahnhof und in 28 Minuten zum Bahnhof Renningen (S-Bahn S6 und S60), die Linie 653 in 36 Minuten zum Bahnhof Leonberg. Die A8-Anschlussstelle Heimsheim liegt knapp 3 Kilometer östlich des Rathauses.
Schulen
Friolzheim hat eine Grundschule und zwei Kindergärten. Weiterführend ist die Gemeinschaftsschule Heckengäu in Mönsheim und Wiernsheim zuständig; beim Gymnasium arbeitet Friolzheim mit dem Gymnasium Rutesheim zusammen.