Wohnen in Wurmberg
Wurmberg wird 1194 erstmals genannt, als Ulrich von Iptingen den Ort dem Kloster Maulbronn schenkte; 1504 kam er an Württemberg. 1699 gründeten Waldenser neben dem Dorf die Kolonie Lucerne, die 1808 mit Wurmberg vereinigt wurde. Beim Beschuss im April 1945 wurde rund ein Drittel der Gebäude zerstört, darunter die Waldenserkirche; an ihrem Platz steht seit 1991 ein Denkmal mit Steinen aus dem Lusernatal im Piemont. Südlich des Orts steht eine Windkraftanlage mit nur einem Rotorblatt, der sogenannte Armschwinger.
Neubärental gründeten Anfang des 18. Jahrhunderts reformierte Glaubensflüchtlinge aus Bärenthal im heutigen Landkreis Tuttlingen; der Ort hatte bis 1935 eine eigene Rechtspersönlichkeit. Neuere Wohngebiete sind Banntor/Gasse II mit 10 gemeindeeigenen Bauplätzen, Quellenäcker II am westlichen Ortsrand mit rund 44 Grundstücken auf 2,9 Hektar und das private Gebiet Bei den Zeitelbäumen im Norden. Gewerbe liegt unter anderem im Gewerbegebiet Dachstein. Die A8 verläuft westlich des Hauptorts, die Anschlussstelle Pforzheim-Süd liegt knapp einen Kilometer westlich von Neubärental.
Verkehr
Wurmberg hat keinen Bahnhof; nächster Fernbahnhof ist Pforzheim Hbf in rund 10 Kilometern. Die Buslinie 762 fährt von der Haltestelle Pforzheimer Straße in 19 Minuten zum ZOB am Pforzheimer Hauptbahnhof, die Linie 763 über Neubärental nach Pforzheim und die Linie 739 über Wiernsheim und Niefern-Öschelbronn. Die A8 erreichen Sie über die Anschlussstelle Pforzheim-Süd (45b), die am 17. Dezember 2007 eröffnet wurde.
Schulen
Wurmberg hat eine zweizügige Grundschule in der Uhlandstraße. Weiterführend ist die Gemeinschaftsschule Heckengäu in Wiernsheim und Mönsheim zuständig; für Gymnasien nennt die Gemeinde die Standorte in Pforzheim, etwa Hebel-, Hilda-, Kepler- und Reuchlin-Gymnasium.