Wohnen in Wimsheim
Wimsheim wird 1229 erstmals erwähnt, kam 1232 an das Kloster Maulbronn und 1504 an Württemberg. Im Dreißigjährigen Krieg brannte der Ort 1634 nieder. Die Michaelskirche, im Ort Wimsheimer Dom genannt, wurde 1883 im neuromanischen Stil neu gebaut und hat einen 34 Meter hohen Turm. Weithin sichtbar ist der 76 Meter hohe Funkturm von 1992, der Wimsheimer Spargel.
Nach 1945 wuchs Wimsheim als Wohnort im Umland; die Landesplanung ordnet die Gemeinde der Randzone um den Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim zu. Im Gewerbegebiet Breitloh-West hat die Gold- und Silberscheideanstalt C. Hafner, 1850 in Pforzheim gegründet, seit August 2015 ihren Firmensitz. Weitere Betriebe kommen aus Automatisierung, Elektronik, Medizintechnik, Softwareentwicklung und Schmuck. Die Kita der Gemeinde bietet Plätze für 155 Kinder ab einem Jahr, die Grundschule besuchen über 100 Kinder.
Verkehr
Wimsheim hat keinen Bahnhof. Die Buslinie 762 fährt vom Rathaus in 24 Minuten zum ZOB am Pforzheimer Hauptbahnhof und in der Gegenrichtung über Friolzheim und Heimsheim in 34 Minuten zum Bahnhof Renningen (S-Bahn S6 und S60); die Linie 653 erreicht den Bahnhof Leonberg in 42 Minuten, die Linie 763 verbindet mit Mönsheim und Wurmberg. Die A8-Anschlussstellen Pforzheim-Süd und Heimsheim liegen jeweils gut 4 Kilometer entfernt; eine früher geplante Anschlussstelle an der A82 wurde nie gebaut.
Schulen
Am Ort gibt es die Grundschule Wimsheim in der Schulstraße mit Schwerpunkt Sport und Bewegung. Weiterführend ist die Gemeinschaftsschule Heckengäu in Mönsheim und Wiernsheim zuständig; ein Gymnasium hat Wimsheim nicht, Gymnasien liegen unter anderem in Pforzheim und Leonberg.