Wohnen in Eisingen
Eisingen wird im 9. Jahrhundert in Urkunden des Bischofs von Konstanz genannt, zwischen 1416 und 1507 kauften die Markgrafen von Baden das Dorf schrittweise auf. Die Margarethenkirche ist 1344 erstmals belegt und besitzt eine 1493 in Speyer gegossene Glocke. Die Alte Kelter von 1556/57 war bis 1949 in Betrieb und beherbergt heute ein kleines Weinmuseum. Schon das Ortssiegel von 1497 zeigt ein Rebmesser, Weinbau hat hier lange Tradition.
Das Kulturhaus Lindenhof ist ein Fachwerkbau von 1821. Nordöstlich des Orts in Richtung Göbrichen liegen zwei Erdfälle, das Alte und das Neue Eisinger Loch; das neue entstand 1966 und ist über Aussichtsplattformen zugänglich. Die Betriebe am Ort arbeiten laut Gemeinde in Metallverarbeitung, Feinmechanik, Werkzeugbau, Bau, Druck und Transport, dazu kommen mehr als 20 Vereine und eine Bücherei. Eisingen liegt an der Bertha Benz Memorial Route.
Verkehr
Eisingen hat keinen Bahnanschluss; die nächsten Halte der S5 sind Ispringen und Königsbach, dazu Pforzheim Hbf. Die Buslinie 731 fährt montags bis freitags meist zweimal pro Stunde, am Wochenende stündlich, von Eisingen Rathaus in rund 22 Minuten nach Pforzheim ZOB/Hbf und in rund 14 Minuten zum Bahnhof Königsbach. Die A8 erreichen Sie über die Anschlussstelle Pforzheim-Nord, laut Wikipedia rund 7 km entfernt.
Schulen
Am Ort gibt es die Grundschule Eisingen. Gymnasien liegen in Pforzheim und im Bildungszentrum Königsbach (Lise-Meitner-Gymnasium), das die Buslinie 731 direkt anfährt.