Wohnen in Mönsheim
Mönsheim wird 1140 erstmals erwähnt. Von der 1645 im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Diepoldsburg blieb der 22 Meter hohe Steinerne Turm aus dem 13. Jahrhundert. Die Nikolauskirche erhielt ihre heutige Form im 14. Jahrhundert und zeigt an der Südseite romanische Fenster; die Alte Kelter aus dem 15. Jahrhundert diente bis 1966 als Schulhaus. Schloss Obermönsheim, auch Schloss Hohengeissberg genannt, ist bewohnt und Sitz der Freiherren von Gaisberg.
Das Gelände fällt vom Geißelberg mit rund 509 Metern im Südwesten bis auf etwa 314 Meter am Grenzbach an der Grenze zu Wiernsheim. Wohngebiete sind unter anderem der Gödelmann, dazu kommen kleinere Plangebiete wie Steiggärten III. Neben Schloss Obermönsheim liegt der 18-Loch-Platz des Stuttgarter Golf-Clubs Solitude, eröffnet 1969. Die Gemeinde betreibt ein Freibad, das von Mitte Mai bis zum Ende der Sommerferien öffnet. Gewerbe siedelt auch im Gewerbepark Heckengäu, den Mönsheim gemeinsam mit Friolzheim entwickelt.
Verkehr
Mönsheim hat keinen Bahnhof. Die Buslinie 660 fährt vom Marktplatz in 38 Minuten zum Bahnhof Leonberg, von dort erreicht die S6 Stuttgart Hbf in 25 Minuten; die Linie 763 fährt in 47 Minuten zum ZOB am Pforzheimer Hauptbahnhof, die Linie 653 bis zur Haltestelle Weissach Porsche. Die A8-Anschlussstelle Heimsheim liegt rund 4 Kilometer südlich des Orts.
Schulen
Die Appenbergschule ist die Grundschule am Ort, ihre Tradition reicht bis 1540 zurück. Die Klassen 5 bis 7 der Gemeinschaftsschule Heckengäu lernen in Mönsheim, die übrigen Klassen in Wiernsheim; ein Gymnasium gibt es am Ort nicht, die Buslinien 653 und 660 enden am Johannes-Kepler-Gymnasium in Leonberg.