Wohnen in Illingen
Illingen wird 766 im Lorscher Codex erstmals genannt, 1504 kamen Illingen und Schützingen an Württemberg. Im Ort stehen die 1488 geweihte Cyriakuskirche, der Posthof von 1583 als Fachwerkbau und die Ölmühle von 1904, ein Kulturdenkmal. Das heutige Ortszentrum mit Rathaus entstand 1977 bis 1982. Schützingen hat einen historischen Ortskern mit Fachwerkhöfen des 17. und 18. Jahrhunderts, die Kirche St. Ulrich mit Fresken aus dem 14. Jahrhundert und Weinberge an Gleichenberg, Endberg und Gausberg.
Rund 46 Prozent der Gemarkung sind Wald (Stand 2014). Durch den Hauptort fließen Schmie, Sulzbach und Erbach, im Süden grenzt die Gemarkung an die Enz. Bebauungspläne für Wohngebiete gibt es unter anderem für Eichwald, Vierzehn Morgen und Ziegeläcker; Gewerbe liegt im Industriegebiet Ost und im Gewerbegebiet Schützingen-Ost. Die Mosolf-Gruppe betreibt an der Industriestraße einen Standort für Fahrzeuglogistik und hat dafür das frühere Kärcher-Gelände übernommen. Nördlich von Schützingen steht seit 1983 der Schützinger Spiegel (rund 15 ha) unter Naturschutz.
Verkehr
Der Bahnhof Illingen (Württ) liegt an der Westbahn; die Regionalzüge MEX 17 fahren direkt nach Pforzheim Hbf (rund 20 Minuten) und Stuttgart Hbf (rund 37 Minuten), mit Umstieg in Vaihingen (Enz), wo auch IC-Züge halten, sind Sie in 23 bis 27 Minuten in Stuttgart, nach Karlsruhe Hbf in 51 bis 53 Minuten (Fahrplan September 2026). Am Illinger Eck beginnt die B 35 an der B 10. Zur A 8 geht es über die Anschlussstelle Pforzheim-Ost (Luftlinie rund 12 km), zur A 81 über Ludwigsburg-Nord (rund 18 km).
Schulen
Im Hauptort gibt es die Grundschule und die Gemeinschaftsschule am Stromberg Illingen-Maulbronn (Klassen 5 bis 7 in Illingen, 8 bis 10 in Maulbronn), in Schützingen eine eigene kleine Grundschule. Gymnasien liegen in Mühlacker (Theodor-Heuss-Gymnasium, rund 5 km) und in Maulbronn (Salzach-Gymnasium).