Wohnen in Remchingen
Singen wird schon 769 als Sigincheim in einer Schenkung an das Kloster Lorsch genannt und gilt als ältester Ortsteil, Wilferdingen erscheint zwischen 888 und 893, Darmsbach 1278. Namensgeber ist die Wasserburg der Herren von Remchingen, die 1160 erstmals genannt werden; die Burg ist heute abgegangen. Funde aus der Römerzeit wie Viergöttersteine und Meilensteine zeigt das Römermuseum in Wilferdingen. Mit der Bahnlinie von Durlach nach Pforzheim, 1861 fertiggestellt, bekam das Tal Anschluss an Handel und Gewerbe; in Singen fließen Kämpfelbach und Pfinz zusammen.
Supermärkte, Drogerien und kleinere Läden an der Hauptstraße konzentrieren sich in Wilferdingen, dort liegt auch das Gewerbegebiet Billäcker. Die Gemeinde zählt mehr als 3.000 Arbeitsplätze, ansässig sind etwa Burghardt+Schmidt, Carl Casper KG und Lucky Bike. Nöttingen hat bisher keinen Supermarkt; im März 2026 stimmte der Gemeinderat für einen Norma-Markt am Standort Brunnwasen. Zur Freizeit gehören das 1976 eröffnete Schlossbad, das Hallenbad in Singen, das derzeit saniert wird, und das Ranntal bei Nöttingen als Naherholungsgebiet.
Verkehr
Der Bahnhof Wilferdingen-Singen liegt zwischen den beiden Ortsteilen an der Strecke Karlsruhe bis Mühlacker; hier halten der RE 1 und die Stadtbahn S5. Laut Fahrplan braucht der RE 1 nach Karlsruhe Hbf 13 Minuten und nach Stuttgart Hbf rund 40 Minuten, die S5 nach Pforzheim Hbf rund 15 Minuten und bis Karlsruhe Marktplatz rund 35 Minuten. Die B10 führt durch Wilferdingen, die A8 quert die Gemarkung bei Nöttingen, Anschlussstellen sind Karlsbad und Pforzheim-West.
Schulen
Grundschulen gibt es in Wilferdingen (Peter-Härtling-Schule), Singen (Bergschule) und Nöttingen (Bertha-Benz-Schule). Dazu kommen die Carl-Dittler-Realschule und das Gymnasium Remchingen in der Dajasstraße.