Wohnen in Engelsbrand
Die drei Orte entstanden im 11. und 12. Jahrhundert als Rodungssiedlungen unter dem Kloster Hirsau und sind als Waldhufendörfer angelegt. Engelsbrand ist seit 1404 urkundlich belegt. Ab den 1860er Jahren pendelten viele Bewohner in die Pforzheimer Schmuckindustrie. Die Gemeinde liegt auf dem Buntsandstein der Enz-Nagold-Platte, knapp 63 Prozent der 1.518 Hektar sind Wald. Im früheren Schul- und Rathaus von Salmbach zeigt das Waldhufen-Heimatmuseum die Ortsgeschichte.
Grunbach mit rund 1.785 Einwohnern dient laut Gemeinde fast nur dem Wohnen, seine Wohngebiete entstanden vor allem in den 1960er und 1970er Jahren. Einkaufsmöglichkeiten liegen im Ortsteil Engelsbrand, rund 3 km von Grunbach. Salmbach auf 590 bis 650 m ist der höchste Ortsteil und hat einen eigenen Kindergarten. Ansässig sind die Uhrenmanufaktur Stowa (seit 2009) und das Busunternehmen Eberhardt, für die Freizeit gibt es einen Bikepark und das Wildgehege Grunbach.
Verkehr
Engelsbrand hat keinen Bahnhof. Die Buslinie 744 fährt von Pforzheim ZOB/Hbf über Büchenbronn nach Grunbach (21 Minuten), Engelsbrand (26 Minuten) und Salmbach (30 Minuten), laut Baustellenfahrplan ab 22. April 2026 montags bis freitags tagsüber alle 30 Minuten. Die Linie 743 verbindet Pforzheim über Engelsbrand mit Schömberg, beide Linien betreibt das Engelsbrander Unternehmen Eberhardt.
Schulen
Die Grundschule Engelsbrand ist zweizügig und hat eine Außenstelle in Grunbach, zusammen rund 180 Kinder in zehn Klassen. Das nächste Gymnasium ist das Schiller-Gymnasium im Pforzheimer Stadtteil Büchenbronn, das an der Strecke der Buslinie 744 liegt.
Die Ortsteile von Engelsbrand mit den Nachbargemeinden. Grenzen und Gewässer: © OpenStreetMap-Mitwirkende. Ganze Karte
Einwohner4.493Stand 31.12.2025Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
Fläche15,2 km²296 Einwohner je km²Statistisches Landesamt Baden-Württemberg
Grundsteuer B132 %Hebesatz ab 2025, vorher 360 %Engelsbrand Ortsteile3Engelsbrand, Grunbach, SalmbachGemeinde Engelsbrand