Wohnen in Ispringen
Ispringen wird 1272 als Urspringen erstmals genannt, der Name deutet auf die Quelle hin. Ab 1365 hielt das Dominikanerinnenkloster Pforzheim das Patronatsrecht, in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts führten die Markgrafen von Baden den lutherischen Glauben ein. Die evangelische Kirche entstand 1775 bis 1777. Auf dem Hohberg steht ein 76 m hoher Fernmeldeturm, im Ort wächst die rund 500 Jahre alte Russeneiche.
Nach 1945 wuchs Ispringen beiderseits der Bahnlinie Pforzheim bis Karlsruhe vom Bauerndorf zur Wohngemeinde, in der sich auch größere Gewerbebetriebe ansiedelten. Der 1973 gegründete Elektronikdistributor Rutronik hat seinen Sitz in der Industriestraße 2. Die Sanierungsgebiete Ortskern, Ortskern II und Ortskern III sind abgeschlossen, das Gebiet Im Mahler seit 2021. Für die Freizeit nennt die Gemeinde Hallenbad, Sport- und Festhallen und ein Jugendzentrum.
Verkehr
Der Bahnhof Ispringen liegt an der Strecke Karlsruhe bis Mühlacker; die S5 fährt tagsüber mindestens halbstündlich und braucht laut Fahrplan 3 Minuten bis Pforzheim Hbf und rund 47 Minuten bis Karlsruhe Marktplatz. Die Buslinie 731 verbindet Ispringen mit Pforzheim ZOB/Hbf, Eisingen und Königsbach-Stein. Die A8 erreichen Sie über die Anschlussstellen Pforzheim-West oder Pforzheim-Nord, laut Wikipedia jeweils rund 5 km entfernt.
Schulen
Am Ort gibt es die Otto-Riehm-Schule als Grundschule und die Schule am Winterrain, ein SBBZ mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Gymnasien liegen im nahen Pforzheim, die Gemeinde nennt außerdem das Lise-Meitner-Gymnasium in Königsbach-Stein.