Wohnen in Ölbronn-Dürrn
Dürrn wird 1240 als Thurri erstmals genannt, Ölbronn 1244 als Elebrunne. Ölbronn gehörte ab 1504 zu Württemberg, Dürrn ab 1730 zu Baden; am 13. Juli 1622 zerstörten Truppen Ölbronn, über 500 Bewohner kamen ums Leben. In Ölbronn wurden Ferdinand von Steinbeis und der Opernsänger Gottlob Frick geboren, an Frick erinnert eine Gedächtnisstätte im Rathaus Ölbronn. In beiden Ortskernen stehen viele Fachwerkhäuser, in Dürrn die evangelische Kirche von 1738 und vor dem Rathaus ein römischer Herkules-Gedenkstein.
Am Dürrner Ortsrand wurde das Wohngebiet Ob dem Obern Dorf mit 47 Bauplätzen, Bungalows für Senioren, einem Grundstück für altengerechtes Wohnen und einem Lebensmittelmarkt erschlossen. Gewerbe liegt im Gebiet West am Ortsausgang von Dürrn Richtung B 294 und im Industrie- und Gewerbegebiet Erlen gegenüber dem Bahnhof Maulbronn West. Jeder Ortsteil hat eine eigene Grundschule. Der Eichelberg ist die höchste Erhebung der Gemarkung, die Niederungen von Erlen-, Metten- und Gründelbach sowie die Bauschlotter Au stehen unter Naturschutz.
Verkehr
Der Bahnhof Ölbronn-Dürrn liegt am nördlichen Ortsrand von Ölbronn an der Westbahn; die RB 71 fährt stündlich nach Mühlacker und über Bretten nach Bruchsal, mit Umstieg in Mühlacker erreichen Sie Pforzheim Hbf in rund 21 Minuten, Stuttgart Hbf in 48 bis 52 Minuten und Karlsruhe Hbf in 42 bis 47 Minuten (Fahrplan September 2026). Die Busse 734 und 735 fahren ab Dürrn in 24 bis 30 Minuten direkt zum Pforzheimer Hauptbahnhof. Zur A 8 geht es über die Anschlussstelle Pforzheim-Nord, dazu kommen die Bundesstraßen B 294 und B 35.
Schulen
Ölbronn hat die Eichelbergschule, Dürrn die Kirsten-Boie-Grundschule, beides Grundschulen. Das nächste Gymnasium ist das Salzach-Gymnasium in Maulbronn (von Ölbronn rund 5 km Luftlinie), weitere Gymnasien gibt es in Pforzheim und Bretten.